Kartoffelernte

14.12.2012

 

 

Im Jahr 2012 wurden in Brandenburg auf einer Fläche von rund 8.600 Hektar 315.500 Tonnen Kartoffeln geerntet. Das sind zwölf Prozent weniger als im Vorjahr, in dem 357.100 Tonnen geerntet wurden. Der Kartoffelertrag beläuft sich nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg auf 369,0 Dezitonnen pro Hektar. Damit liegt der Ertrag dieser Hackfrucht um drei Prozent unter dem des Vorjahres, jedoch 46,7 Dezitonnen pro Hektar über dem langjährigen Mittel (Jahre 2006 bis 2011).

Ursache für eine geringere Ernte als im Vorjahr war eine starke Trockenheit während der Periode des Knollenansatzes. Weiterhin führte die teils anhaltend feuchte Witterung im Sommer dazu, dass die Landwirte mit der Krautfäule auf ihren Kartoffelfeldern zu kämpfen hatten. Diese Pflanzenkrankheit bedingt einen vorzeitigen Abbruch des Vegetationsprozesses. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Anbaufläche um neun Prozent (2011: 9.400 Hektar).

 

Auf drei Vierteln der Kartoffelanbaufläche erfolgte die Rodung von Industriekartoffeln mit einem Ertrag von 384,3 Dezitonnen pro Hektar. Auf der restlichen Kartoffelfläche wuchsen Speisekartoffeln mit einem Ertrag von 345,9 Dezitonnen pro Hektar.


Die im Jahr 2012 am häufigsten zu rodenden Sorten waren Kuras und Tomensa. In den Landkreisen Teltow-Fläming und Ostprignitz-Ruppin wurden mit 420,3 Dezitonnen pro Hektar beziehungsweise 383,5 Dezitonnen pro Hektar die höchsten Kartoffelerträge in Brandenburg erzielt, teilte das Landesamt weiter mit. PI


 

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