Infoveranstaltungen zum Pflanzenschutz

12.01.2017

© Sabine Rübensaat

Für Landwirte finden die Informationsveranstaltungen zum Pflanzenschutz wie gewohnt im Januar und Februar statt. Nicht vergessen: Eine Anmeldung für die Teilnahme ist unbedingt erforderlich!  Sie muss unter der Internetadresse www.lelf-sk.brandenburg.de  erfolgen. Die Termine und Veranstaltungsorte sind: 24. Januar Prenzlau, 25. Januar Küstrin-Kietz, 7. Februar Luckenwalde, 8. Februar Glövzin, 9. Februar Nietwerder, 21. Februar Bronkow.


Die Winterschulungen gelten als amtliche Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen im Sinne der Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung. Es werden verschiedenste Themen besprochen. Geplant sind Informationen aus verschiedensten Bereichen des Pflanzenschutzes. Die Besonderheiten im Schaderregerauftreten 2016 geben einen Überblick über das Land Brandenburg. Insbesondere die Witterungsdaten spielen immer eine große Rolle.  Die daraus erarbeiteten Schlussfolgerungen sollen für das Vegetationsjahr 2017 Unterstützung bei der laufenden Arbeit geben. Im Bereich der Herbizide wird über vorhandene Problemunkräuter im Ackerbau und auf dem Grünland berichtet. Aufgrund der veränderten Zulassungssituation wird auch die Unkrautbekämpfung ohne IPU-haltige Herbizide im Getreide ein  Schwerpunkt bilden. Es werden mögliche Lösungsmöglichkeiten dargestellt. Der Pflanzenschutzdienst ist verpflichtet, die aktuelle Resistenzsitiuation bei den tierischen und pilzlichen Schaderregern sowie Unkräutern einzuschätzen und an die Landwirte zu vermitteln. Jährlich gibt es Veränderungen, die in neuen  oder veränderten Resistenzstrategien eingearbeitet werden müssen. Es werden Untersuchungen zum Status von tierischen Schaderregern sowie Ergebnisse von Sensitivitätsuntersuchungen bei verschiedenen Pilzkrankheiten vorgestellt. In jedem Jahr werden Versuche durchgeführt, um Strategien zu prüfen, Wirkungen einzuschätzen u. v. m. Ausgewählte Ergebnisse aus Fungizidversuchen in Getreide, Mais und Raps werden erläutert und Schlussfolgerungen für den Einsatz der Fungizide im Jahr 2017 gegeben. Außerdem werden erneut Hinweise zur ordnungsgemäßen Dokumentation von Pflanzenschutzmaßnahmen sowie zum Anwendungsverbot von Pflanzenschutzmitteln auf Nichtkulturland angesprochen. Auch der Schutz von Anwendern und Nebenstehenden wird auf den Veranstaltungen diskutiert. Zusätzlich stellt der Pflanzenschutzdienst seine Informationen zu den Rückstandshöchstmengenüberschreitungen von Glyphosat in Honig vor.


Wie gewohnt werden alle aktuellen Informationen unter www.isip.de/psd-bb bereitgestellt. Auch hier gibt es Veränderungen, insbesondere im Layout.  Auf den Veranstaltungen wird ein kurzer Überblick gegeben. Ein Vorteil ist vor allem die automatische Anpassung an das Gerät, das genutzt wird wie Tablet oder Smartphone. Die Broschüre „Pflanzenschutz im Ackerbau und Grünland 2017“ befindet sich im Druck und wird Anfang Februar ausgeliefert. Neues dazu auch in den Winterschulungen.

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