Heideflächen: Broschüre gibt Tipps zur Pflege

23.02.2016

Broschüre © MLUL

Potsdam. Nirgendwo in Deutschland gibt es heute so große Heideflächen wie in Brandenburg. Es sind vielfach nutzungsgeprägte Lebensräume. Speziell in Brandenburg sind sie  auf ehemaligen Truppenübungsflächen entstanden – ein Zeugnis der oft sehr langen militärischen Nutzung. Heide verbindet sich hierzulande nicht nur mit dem Bild des lila blühenden Heidekrauts. Wälder, die hier auf den armen Sandböden wachsen, werden – zum Beispiel in der Schorfheide – auch als Heide bezeichnet. Hier vorkommende Tiere und Pflanzen brauchen diese Landschaften und Offenlandbiotope für ihr Überleben, zum Beispiel die Heidelerche und das Sandknöpfchen. Auch der enorme Reichtum an Insekten und anderen Wirbellosen ist von großer Bedeutung.



Heiden brauchen Pflege, wenn deren besonderes Artenspektrum und die Lebensräume erhalten werden sollen. Einige dieser Möglichkeiten wie Schafbeweidung oder Brandpflege werden in der vom Agrar- und Umweltministerium herausgegebenen Broschüre „Leben auf Sand – Heiden in Brandenburg“ vorgestellt.


www.mlul.brandenburg.de

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