Grüne Woche - Marktplatz der Branche

10.01.2018

© Wolfgang Herklotz

Sehr vielfältig waren die Angebote im Vorjahr in der Brandenburghalle.

Alle Jahre wieder demons-triert Brandenburgs Agrar- und Ernährungswirtschaft auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin ihre Leistungsfähigkeit. Auf der diesjährigen Schau unterm Funkturm vom 19. bis 28. Januar präsentieren sich mehr als 200 heimische Unternehmen an 75 Messeständen in der Halle 21a, der Brandenburghalle. Möglich wird dies durch den teilweise täglichen Austausch von Ausstellern an mehreren Wechselständen. Festgehalten wird am Hallenkonzept eines stimmungsvollen Marktplatzes. Neben regionalen Spezialitäten wird im Kochstudio Brandenburger Gastlichkeit geboten. Darüber hinaus gibt es viele Informationen  und kulturelle Höhepunkte  auf der Bühne, wo sich die einzelnen Regionen des Landes vorstellen.


Ein Höhepunkt bereits zur Eröffnug wird die Vergabe des 19. pro-agro-Marketingpreises sein. Dieser wird in den Kategorien Er­nährungswirtschaft, Direktvermarktung sowie Land- und Naturtourismus vergeben. Hinzu kommt der Edeka-Regionalpreis in der Kategorie Ernährungswirtschaft. Unter dem Motto „Innovative Produkte“ wurden Ende November 2017 insgesamt 50 Bewerbungen von einer Fachjury bewertet. Einer dieser Beiträge wird mit dem pro-agro-Sonderpreis bedacht. Weitere Höhepunkte am Eröffnungstag sind die Bekanntgabe des Austragungsortes  der zentralen Eröffnungsveranstaltung für die 24. Brandenburger Landpartie sowie die Präsentation eines Branchenunternehmens. Nicht zuletzt werden die Gewinnerklassen des Landeswettbewerbes „Landwirtschaft und ländlicher Raum“ gezogen. Im Vorjahr hatten sich daran 143 Schulklassen beteiligt.


Traditionell ist am Montag nach Messebeginn Brandenburgs Ländertag. Dieser wird am 22. Januar durch Ministerpräsident Dietmar Woidke offiziell eröffnet, ein Rundgang und die Übergabe des Staffelstabes für das nächste Dorf- und Erntest schließen sich an. Dieses findet am 8. September in Neuzelle statt. Ausrichter des Festes im vergangenen Jahr war der Spreewaldort Raddusch.


Der Marketingverband pro agro  wird auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit nutzen, um Branchenkontakte zu knüpfen. Dazu werden Termine mit dem Fachpublikum aus Handel und Gastronomie sowie weiteren Absatzpartnern vereinbart. Auf der Grünen Woche geht es zwar nicht direkt um Messeumsätze. Doch die Information und der Erfahrungsaustausch sind unverzichtbar, um neue Geschäftsbeziehungen anzubahnen.      

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