Gemüseanbau

20.02.2013

 

 

Im Jahr 2012 wurde in 249 Betrieben im Land Brandenburg Gemüse auf einer Grundfläche von insgesamt 5.579 Hektar produziert. Weniger als ein Prozent dieser Fläche (40 Hektar) befand sich in Gewächshausanlagen. Das am häufigsten angebaute Freilandgemüse ist der Spargel. Wie das Amt für Statistik dazu mitteilt, wuchs dieses Stengelgemüse im vergangenen Jahr auf insgesamt 3.435 Hektar. Hiervon standen 2.850 Hektar im Ertrag. Im Durchschnitt wurden 53,3 dt/ha gestochen. Dieses Ergebnis entspricht in etwa dem Wert, der im Vorjahr erzielt wurde.


Eine weitere bedeutsame Gemüseart ist mit 758 Hektar die Einlegegurke (2011: 677 Hekt­ar). Der Hektarertrag dieses Fruchtgemüses belief sich auf 690,4 Dezitonnen. Rückläufig war mit 72 Hektar der Salatgurkenanbau (2011: 139 Hektar). Möhren und Karotten wuchsen auf fast 263 ha. Hier wurden 463,4 dt/ha gerodet. An Anbaubedeutung gewann der Speisekürbis, zum Beispiel Hokkaido. 2012 war dieses Gemüse von 135 Hektar zu ernten (2011: 106 Hekt­ar). Der Hektarertrag fiel mit 255,1 Dezitonnen mehr als doppelt so hoch aus wie 2011.

Die Gewächshausproduktion von Gemüse erfolgte im vergangenen Jahr landesweit in 87 Betrieben.  Die wichtigsten Kulturen waren hier Tomaten mit fast 20 Hektar und Salatgurken mit 14 Hektar. Fast 14 % der Brandenburger Gemüsefläche (759 Hektar) wurden durch 49 Betriebe nach den Regeln des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. Die wichtigsten Kulturen waren auch hier der Spargel und die Einlegegurken.


Rund die Hälfte der Gemüsefläche des Landes Brandenburg lag im vergangenen Jahr im Landkreis Potsdam-Mittelmark, so das Landesamt für Statistik. PI

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