Geflügelpest bei Puten

16.02.2017

Puten © Sabine Rübensaat

Wieder ist der Erreger der aviären Influenza vom Subtyp H5N8 in einem weiteren Putenmastbestand nachgewiesen worden. Entsprechend den Vorgaben der Geflügelpest-Verordnung mussten die rund 4 200 Mastputen an diesem Standort im Landkreis Ostprignitz-Ruppin getötet und unschädlich beseitigt werden.


In dem Betrieb waren erhöhte Tierverluste aufgetreten. Der Bestand wurde sofort durch das zuständige Veterinäramt gesperrt und beprobt. Durch das Landeslabor Berlin-Brandenburg wurde das Aviäre Influenzavirus vom Subtyp H5N8 nachgewiesen. Das nationale Referenzlabor (Friedrich-Loeffler-Institut) hat bestätigt, dass es sich um die hochpathogene Variante des Virus handelt.


Die Ursachen für die Infektion der Mastputen sind noch nicht ermittelt. Das Veterinäramt des Landkreises wird dabei von dem Tierseuchenbekämpfungsdienst des Landes unterstützt.

 

Wie das Verbraucherschutzministerium weiter mitteilt, sind alle erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung der Geflügelpest eingeleitet worden. Die durch das Veterinäramt des Landkreises Ostprignitz-Ruppin eingerichteten Restriktionszonen um den Ausbruchsbestand erstrecken sich bis in die Prignitz.

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