Freiland-Erdbeersaison

03.06.2016

Erdbeere © Sabine Rübensaat

Groß Kreutz. Seit 25 Jahren besteht der Familienbetrieb Wache, der auf rund 18 Hektar Süßkirschen und Erdbeeren, aber auch Gemüse und Kartoffeln anbaut. In dem seit 2013 von Frank Wache geführten Unternehmen wurde am 1. Juni offiziell die Freilandsaison für Erdbeeren  eröffnet. Diese werden in vielen Betrieben zum Selbstpflücken angeboten. Die  als „Königin des Beerenobstes“ geltende Kultur dürfte nach dem milden Winter und den warmen Temperaturen  in diesem Jahr zur Höchstform auflaufen.  Während die  Anbaufläche  in den Jahren 2007 bis 2009 von 348 auf 283 Hektar zurückging, stieg sie danach wieder an und betrug im Vorjahr 464 Hektar. Beim Ertrag konnte in den letzten Jahren ordentlich zugelegt und 2015 mit 3 960 Tonnen eine neue Rekordmarke erreicht werden. Die drei großen Anbaugebiete liegen im Raum Werder, im ­Landkreis Märkisch-Oderland, wozu Wesendahl gehört, und dem Areal in und um Frankfurt (Oder).


Die Gartenerdbeere erfreute sich schon in der Antike großer Beliebtheit. Im Mittelalter wurde die Walderdbeere auf großen Flächen kultiviert. Mittlerweile gibt es über 1 000 Sorten. Eine Weiterent­wicklung ist die Wiesenerdbeere, eine Kreuzung von Wald- und Gartenerdbeere. In der sensiblen roten Frucht stecken viele gesunde Inhaltsstoffe. Der Vitamin-C-Gehalt liegt mit 60 Milligramm pro 100 Gramm Fruchtfleisch höher als bei Zitronen und Orangen. Außerdem enthalten die Beeren wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor und Eisen.

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