Ernte 2014: Rekordertrag beim Getreide

24.09.2014

© Sabine Rübensaat

Beim Getreide und beim Winterraps rechnen Brandenburgs Landwirte mit sehr guten Erträgen.

Potsdam. Basierend auf der besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung und der zweiten Ernteschätzung im Juli 2014 rechnen Brandenburgs Landwirte beim Getreide und beim Winterraps mit sehr guten Erträgen. Dabei verhinderten die geringen Niederschläge im Winter und im Frühjahr sogar eine noch bessere Ernte.

Die Brandenburger Erntemenge bei Getreide (ohne Körnermais) liegt in diesem Jahrbei 3 Mio. t. Das sind zwei Prozent mehr als im Vorjahr und fast 18 % mehr als der sechsjährige Durchschnitt (2008 bis 2013), teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Im Landesmittel entsprechen die drei Millionen Tonnen Getreide einem Ertrag von 61 dt/ha). Noch nie wurde in Brandenburg ein Getreideertrag von über 60 dt/ha erzielt.

Bei der Wintergerste wurde mit 72 dt/ha ein landesweiter Spitzenertrag realisiert (2013: 63 dt/ha). Dies ist das beste Ergebnis seit 1991. Vom Roggen, Brandenburgs dominierender Getreideart (184 500 ha), wurden 49 dt/ha gedroschen (2013: 50,2 dt/ha). Aufgrund regional heftiger Regenfälle während der Ernte kam es hier aber auch zu Ertragsminderungen.

Bei der zweitwichtigsten Getreideart des Landes, dem Winterweizen (156 200 ha), wurde mit 74 dt/ha ebenfalls ein Rekordergebnis erzielt (2013: 72,7 dt/ha). Triticale erreichte einen landesweiten Höchstertrag von fast 60 dt/ha (2013: 54,2 dt/ha). Der Ertrag des Sommerweizens beträgt rund 36 dt/ha (2013: 37,1 dt/ha). Beim Hafer beläuft sich der Ertrag auf 43 dt/ha (2013: 40,9 dt/ha). Durchaus zufriedenstellend sind auch die 40 dt/ha bei der Sommergerste (2013: 35,8 dt/ha).

Die in Deutschland wie auch im Land Brandenburg bestimmende Ölfrucht ist der Winterraps. Mit fast 43 dt/ha fuhren die Landwirte bei dieser Kultur den höchsten Ertrag seit Jahren ein (2013: 39,5 dt/ha). Insgesamt wurden dieses Jahr im Land 572 000 Tonnen Winterraps geerntet. Dies ist die größte Erntemenge seit 1991, stellte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg fest.

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