Elstar ist die beliebteste Apfelsorte

20.10.2017

© Sabine Rübensaat

Potsdam. Brandenburger Obstbauern bewirtschaften aktuell eine Baumobstfläche von insgesamt 1 545 ha. Der Apfel stellt mit einer Fläche von 873 ha auch 2017 die domi­nierende Obstart dar. Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg teilt mit, dass auf über der Hälfte der Baumobstfläche Apfelbäume wachsen. Tendenziell gesehen verringerte sich die Anbaufläche jedoch immer weiter (2002: 1 484 ha; 2007: 1 197 ha und 2012: 1 131 ha). Bei den Tafeläpfeln bestimmen die Sorten Elstar (14,5 %) und Pinova (13 %) den Anbau, gefolgt von Jonagold (9 %), Gala (8,5 %) sowie von Idared (7,6 %).


Die Hauptanbaugebiete befinden sich in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Märkisch-Oderland sowie in Frankfurt (Oder).


Auf 30 % der Brandenburger Baumobstfläche wurden Süß- und Sauerkirschen gepflückt. Süßkirschen nahmen dabei 381 ha und Sauerkirschen 83 ha der Fläche ein. Für beide Kirscharten sind deutliche Anbaurückgänge von 117 bzw. 91 ha zu vermelden.  Pflaumen und Zwetschen wachsen auf 7 % (114 ha) der Baumobst­fläche. Sie werden zu 91 % als Tafelobst verwertet. In vergleichsweise geringem Umfang werden Birnen, aber auch Walnüsse, Aprikosen, Pfirsiche und Quitten angebaut. Fast ein Viertel der Baumobst­fläche (24 %) unterliegt der öko-logischen Bewirtschaftung. 

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