Eklat auf dem Wolfsplenum

27.04.2017

© Wolfgang Herklotz

Frank Michelchen brachte die große Unzufriedenheit der Schafhalter mit dem bisherigen Wolfsmanagement zur Sprache.

Die Fachveranstaltung, zu der das Ministerium Wolfsexperten, Vertreter von Tierhalter- und Umweltverbänden sowie Naturschutzverwaltungen eingeladen hatte, beschäftigte sich mit der Weiterentwicklung des Wolfsmanagements. Dazu wurden die bisher eingebrachten Stellungnahmen und Anmerkungen in einer Zusammenfassung präsentiert. Vor allem Jäger und Tierhalter monierten, dass viele ihrer Hinweise nicht beachtet oder gar falsch wiedergegeben wurden. Außerdem sei versäumt worden, das umfangreiche Material vorab zur Verfügung zu stellen, um gründlich darüber diskutieren zu können. Die Präsentation soll nun mit den aktuellen Hinweisen ergänzt und den Verbänden zugeleitet werden, um sich beim nächsten Plenum darüber zu verständigen. Besonders strittige Themen sind die Bewertung des Schutzstatus des Wolfes und der Umgang mit  verhaltensauffälligen Tieren. Der Bauernbund Brandenburg fordert, Wölfe zu erlegen, die sich auf weniger als 1 000 Meter Entfernung menschlichen Siedlungen oder Weidetieren nähern. Mehr darüber in Ausgabe 18 der BauernZeitung, Seite 6 Brandenburg.

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