Eine Schärpe für Luise

19.10.2018

© RBB

Stellvertretend für die Laudan-Tochter Luise nahmen Ellen Ortmann-Sternberg (l.) und ihr Team die Auszeichnung zur 1000. Kuh mit 100.000 Milch-kg von Cornelia Buchholz (2. v. l.), Geschäftsführerin des Rinderzuchtverbandes Berlin-Brandenburg eG, entgegen.

Die mittlerweile 1.000. Kuh im Rinderzuchtverband Berlin-Brandenburg eG hat die Leistungsmarke von 100.000 kg Milch überschritten. Es handelt sich um die Laudan-Tochter Luise. Dafür wurde sie in ihrem Zuchtbetrieb Produktivgenossenschaft „Flämingrind“ eG in Kranepuhl, Landkreis Potsdam-Mittelmark, mit einer Schärpe und Plakette geehrt.

 

Ihr liegt diese enorme Leistungsveranlagung im Blut: Vater Laudan hat allein in Brandenburg bereits 51 Töchter mit über 100.000 Milch-kg Lebensleistung, bei Muttervater Eminenz sind es 23 Kühe. Die elfjährige Luise hatte ihre Höchstleistung in der 6. Laktation mit 12.329 Milch-kg, 3,66 % Fett und 3,02 % Eiweiß. Neben der Genetik ist jedoch auch das Herdenmanagement von entscheidender Bedeutung, um diese herausragenden Leistungen erzielen zu können. Dafür ist der Zuchtbetrieb in Kranepuhl beispielgebend. Im Jahresabschluss 2017 (136 Kühe) liegen Lebensleistung (31.043 kg), Lebenstagseffektivität (16,7 Mkg/LT) und produktive Nutzungsdauer (36,2 Monate) deutlich über dem Verbandsdurchschnitt. Dazu kann man dem Geschäftsführer Hartmut Schulze und der Leiterin Tierproduktion, Ellen Ortmann-Sternberg, mit ihrem Team nur gratulieren!

 

Die Zukunftsvisionen der erfolgreichen Rinderzüchter und -mäster liegen aber leider auf Eis. Der neue Kuhstall, der für die geplante Aufstockung des Milchkuhbestandes, geschlossene Produktionskreisläufe und die Gewinnung junger Nachwuchskräfte dringend erforderlich wäre, passt im wahrsten Sinne nicht in die Sichtweise der Naturschützer.

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