Eichen und Buchen gepflanzt

09.10.2015

© Sabine Rübensaat

Buche (Jungpflanze)

Caputh. Gemeinsam mit Brandenburgs Forstminister Jörg Vogelsänger pflanzten Landtagsabgeordnete auf einer neun Hektar großen Fläche unter Anleitung erfahrener Waldarbeiter Rotbuchen und Traubeneichen. Im Revier der Landeswaldoberförsterei Grünaue bei Caputh im Landkreis Potsdam-Mittelmark gestalteten sie ein Stück Landeswald selbst mit. Sie leisten damit einen praktischen Beitrag zur Fortführung des Waldumbaus in Brandenburg vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Erhaltung der biologischen Vielfalt des Waldes, teilte das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft mit.


Wenn die Tage kürzer sowie kälter werden und das Laub von den Bäumen fällt, beginnt in Brandenburgs Wäldern die Pflanzzeit. Besonders Laubholz wird dann von den Forstleuten in den Boden gebracht.


Der Landesbetrieb Forst Brandenburg (LFB) bewirtschaftet den Wald im Eigentum des Landes und damit ein Drittel der Waldfläche Brandenburgs. Der Anteil der Kiefernbestände ist auch im Landeswald mit 70 % sehr hoch. Der Waldumbau von Kiefernreinbeständen zu Kiefern-Laubholz-Mischbeständen ist damit eine Schwerpunktaufgabe des Betriebs. Der Waldumbau in Brandenburg ist eine Generationenaufgabe. Die erfolgreiche Umsetzung setzt Kontinuität bei der personellen und finanziellen Ausstattung dieser Aufgabe voraus.


Der Landesbetrieb Forst pflanzt jährlich im Waldumbau sechs Millionen Laubbäume. Rotbuche und Traubeneiche werden am häufigsten gesetzt, aber auch Laubhölzer wie Stieleiche, Hainbuche und Bergahorn. Die Waldumbaufläche im Landeswald beträgt derzeit 1 500 Hektar pro Jahr und soll nach Informationen des Ministeriums noch gesteigert werden. Neben der aktiven Pflanzung ist die Naturverjüngung unverzichtbarer Bestandteil der Waldverjüngung. Hierzu sind angepasste Wildbestände erforderlich, damit auf den Bau von Zäunen verzichtet werden kann.

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