Direktzahlungen

05.01.2018

© Sabine Rübensaat

Potsdam. Rund 330 Millionen Euro wurden in Brandenburg an Direktzahlungen noch vor Jahresende 2017 ausgezahlt. „Auf die Brandenburger Agrarverwaltung ist Verlass. Die Überweisung der für die landwirtschaftlichen Unternehmen wichtigen Betriebsprämie und die Zahlung der Ausgleichszulage erfolgte bis Ende 2017“, sagte Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger.



Ein schwieriges Jahr liegt hinter den hiesigen Unternehmen, wie das Agrarministerium einschätzt. Mit unterdurchschnittlichen Ernteergebnissen im Ackerbau und teilweise Totalausfällen bei Obstkulturen war die diesjährige Ernte unter den Erwartungen geblieben. Vorfristig erfolgte die Zahlung für die Ausgleichszulage in Höhe von 21,9 Millionen Euro für landwirtschaftliche Betriebe, die in den sogenannten benachteiligten Gebieten wirtschaften. Das sind über 5 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr.  Damit konnten 3.314 Antragsteller gefördert werden. Von den 5.575 Anträgen wurden bis Ende Dezember 2017 bereits 5.527 beschieden. „Mit dem Geld bekommen die landwirtschaftlichen Unternehmen Planungssicherheit, und es sichert ihre Liquidität. Das ist notwendig, da die Witterungsereignisse im vergangenen Jahr zu erheblichen Verlusten bei der Ernte geführt haben“, betonte Vogelsänger.



Der Agrar- und Umweltminister dankte insbesondere den Bewilligungsbehörden in den Landkreisen und dem Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung für ihren Einsatz. Durch die Einführung von neuen Kontrollmechanismen war die Bearbeitung der Anträge in diesem Jahr besonders anspruchsvoll.

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