BraLa 2017 - Ackerbau, Zucht und Technik

18.05.2017

© Wolfgang Herklotz

Am Großen Ring befinden sich die Zelte der Tierzuchtverbände. Sie präsentieren Rassevielfalt, der Nachwuchs mischt schon kräftig mit.

Station eins beim Messerundgang sind für die rund 40 000 BraLa-Besucher die Zelte der Tierzuchtverbände. Hier werden die schönsten Tiere des Landes von ihren Züchtern und Haltern präsentiert – auch die jeweilige Rasse des Jahres. Die Vielzahl der präsentierten Tiere, denen man teilweise sehr nahe kommen kann, macht vor allem für Kinder und Familien einen BraLa-Besuch zum Ausflugshöhepunkt.


Station zwei des Messerundgangs ist der in großem Umfang ausgestellten Landtechnik gewidmet. Das Ackerbauforum, bei dem modernste Landtechnik in Aktion auf dem Feld präsentiert und kommentiert wird, ist so übrigens nur auf der BraLa zu sehen. Jährlich werden neue Landmaschinen und innovative, technische Lösungen ausgestellt, die späterhin die Feld- beziehungsweise Stallarbeit im Land prägen. Für die Besucher sind immer wieder die rasanten Entwicklungsschritte im technischen Bereich beeindruckend. Vor allem im Vergleich zur alten Landtechnik, die mit ihren Umfahrten im Messegelände ein Besuchermagnet ist.


Weiter geht es an zahlreichen Händlerständen hin zu den regionalen Produzenten im pro-agro-Erlebnismarkt, wo gern gekostet werden kann. Schmackhafte brandenburgische Waren füllen denn auch die Taschen und Beutel der meisten Besucher auf dem Heimweg. Bevor es aber soweit ist, gilt es weitere Erlebnisbereiche wie die Brandenburghalle, die Hof-Käserei oder den Kinder- und Familien-Erlebnisbereich am Arche-Haustierpark zu besuchen. 700 Züchter und Händler bevölkern jährlich das Messegelände – da ist für jeden das Passende dabei. Ein BraLa-Besuch ist aber auch kurzweilig, weil man die vielen täglich angebotenen Schauprogramme vom Volkstanz über Weidezaunbau bis zu den kommentierten Tierschauen im Großen Ring besuchen kann.


Der Ursprung der heutigen BraLa findet sich in einem, in bewegten Wendezeiten, am 27. Oktober 1989 gefassten Beschluss über die Vorbereitung einer Bezirks­tierschau im Folgejahr. Diese Leistungsschau für den Bezirk Potsdam sollte „als Lehr und- Leistungsschau den Stand der Aufgaben bei der weiteren Intensivierung der Tierproduktion für ein breites Publikum vermitteln“. Man rechnete für die Veranstaltung – bei gutem Wetter – mit ca. 5 000 Besuchern. Maueröffnung und die günstige Lage (18 km vor Berlin) bescherten den Veranstaltern ungeahnten Erfolg – der bis heute anhält.


Das kleine Angerdorf Paaren im Glien ist inzwischen  überregional bekannt. Tradition haben inzwischen Gruppenausflüge aus ganz Deutschland zur BraLa.            

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