Bodenbearbeitung

14.11.2017

© Sabine Rübensaat

Potsdam. Im Zeitraum 2015/2016 wurden rund 47 % des Brandenburger Ackerlandes mittels konservierender (nichtwendender) und damit erosionsmindernder Bodenbearbeitungsmethoden bewirtschaftet. Hierzu zählen unter anderem der Einsatz von Grubbern und Eggen. Auf weniger als einem Prozent kam das Direktsaatverfahren, bei welchem gänzlich auf eine separate Bodenbearbeitung verzichtet wird, zur Anwendung. Weitere 44 % des Ackerlandes wurden nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg gepflügt. Bundesweit dominierte der Pflugeinsatz mit mehr als   53 %. Vergleiche mit Ergebnissen für 2009/2010 zeigen eine Zunahme des Anteils nichtwendender Verfahren an der Bodenbearbeitung. So erhöhte sich dieser Anteil von 39 auf 47 % im Zeitraum 2015/2016. Gleichzeitig verringerte sich der Anteil gepflügter Flächen von 49 auf 44 %.


Die Auswertung der Agrarstrukturerhebung 2016 ergab weiterhin, dass auf etwa 85 % des Ackerlandes in den Herbst- und Wintermonaten Oktober 2015 bis Februar 2016 erosionsmindernde Anbaumethoden zur Anwendung kamen. Im Bundesdurchschnitt waren es 82 %. Winterkulturen, wie beispielsweise Winterweizen und Winterraps, wuchsen auf gut 60 % der Brandenburger Ackerlandflächen. Auf weiteren 9 % des Ackerlandes standen Winterzwischenfrüchte. Etwa 12 % des Ackerlandes blieben
in dieser Zeit ohne Bodenbedeckung. Für Deutschland insgesamt ergab sich ein Wert von 14 %.

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