Berufswettbewerb der Landjugend 2017

01.06.2017

© Sabine Rübensaat

Zum Bundesfinale geht Henrick Klee (Bild rechts). Ulrich Benedix gratulierte.

Als sie das erste Mal den zehn Meter breiten Heuwender in der Ernte allein steuerte, machte es endgültig Klick bei Skadi Petermann. Die 19-Jährige absolviert ihre Landwirtsausbildung in der Produktivgesellschaft Dannenberg. Die Arbeit am Rechner macht ihr ebenso viel Freude wie der Umgang mit Tieren und schwerer Technik.  Dass sie vor wenigen Wochen das Landesfinale des Berufswettbewerbs der Landjugend gewann, kam nicht nur für sie sehr überraschend. Sie kann auf nur acht Monate Ausbildungspraxis verweisen, da sie nach dem Abitur direkt ins zweite Lehrjahr einstieg. Trotz Aufregung und viel Rummel konnte sie beim Ausscheid in Groß Kreutz auf ganzer Linie überzeugen und wurde die Beste von insgesamt 200 Wettbewerbsteilnehmern. Für das Bundesfinale fühlt sie sich aber noch nicht sattelfest genug.


Deshalb wird Henrik Klee an ihrer Stelle nach Güstrow-Bockhorst fahren. Der junge Mann belegte Platz zwei beim Landesausscheid. In Niedersachsen aufgewachsen, zog er es nach dem Abitur vor, seine Ausbildung in Brandenburg zu absolvieren.  Den passenden Betrieb, die Strehlower Service GmbH aus Oberuckersee, hatte er über einen Zeitschriftenbeitrag gefunden. Was zeigt, wie wichtig es ist, nicht nur eine gute Ausbildung zu bieten, sondern dies auch publik zu machen. Henrik will seine Ausbildung in wenigen Wochen erfolgreich beenden. Danach soll es zum Studium gehen, um später einmal einen größeren Betrieb leiten zu können. Und er kann sich durchaus vorstellen, das dann auch wieder in Brandenburg zu tun.


Auch Lukas Schmidt ist nach dem Abitur der Ausbildung wegen nach Brandenburg gekommen. Die RBB Rinderproduktion Berlin-Brandenburg GmbH überzeugte den aus Sachsen-Anhalt stammenden jungen Mann beim Bewerbungsgespräch mit den vielen Möglichkeiten. Lukas ging aus dem Landesfinale in Groß Kreutz als bester Tierwirt hervor, obwohl er gesundheitlich leicht angeschlagen war. Die Zeit hatte sogar gereicht, um zwischendurch noch einmal nach dem Betrieb zu schauen. Wenn er beim Bundesausscheid ebenso locker bleibt, ist ebenfalls mit einem guten Ergebnis  zu rechnen. Nach dem Studium der Tiermedizin soll ihn der Weg in ein paar Jahren wieder in die Landwirtschaft zurückführen. Denkbar, dass er dann wieder mit Rindern zu tun haben wird.

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