Beratungsleistungen werden gefördert

26.07.2016

Mischwald © Sabine Rübensaat

Potsdam. Brandenburger Waldbesitzer und forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse können ab sofort geförderte Beratungsdienste zur nachhaltigen Bewirtschaftung ihrer Waldflächen in Anspruch nehmen. Berater mit forstfachlicher Qualifikation sollen so Waldbesitzer bei der Bewirtschaftung ihrer Flächen besser unterstützen können. Brandenburg ist das erste Bundesland, das diese Förderung anbietet. Forstfachleute, die im Ergebnis eines öffentlichen Auswahlverfahrens 2015 vom Land als Berater anerkannt wurden, können einen Antrag auf Förderung ihrer beabsichtigten Beratungsleistung für Waldbesitzer stellen.



Die Unterstützung wird über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) gefördert. Insgesamt 2,7 Mio. € stehen dafür bereit. Landesweit gibt es rund 100 000 Waldeigentümer, die zwei Drittel des Waldes im Land pflegen und bewirtschaften. Der Privatwald umfasst 67 564 ha. Beratungsschwerpunkte sind umwelt- und klimafreundliche Bewirtschaftungsmaßnahmen. Mit dem Programm soll der Wissenstransfer aus Forschung und Praxis, unter anderem zur biologischen Vielfalt und zum Wasser- und Bodenschutz, verbessert werden.


Die Antragsformulare und weitere Informationen: www.forst.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.236449.de

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