Beim Spargel kräftig zugelegt

24.02.2017

Spargel © Sabine Rübensaat

Im vergangenen Jahr wurde in Brandenburg im Vergleich zum Vorjahr auf rund 282 ha mehr Gemüse angebaut. Die Ausdehnung der Gemüseanbaufläche ist zum größten Teil auf die Spargelproduktion zurückzuführen. 194 Betriebe bewirtschafteten eine Freilandgemüsefläche von insgesamt 5 952 ha. Nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg arbeiteten 50 Gemüse anbauende Betriebe nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Die Spargelernte erfolgte auf einer Fläche von 3 345 ha. Dies entsprach einer Steigerung um fast 484 ha gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund der größeren Anbaufläche und des guten Hektarertrags von 59 dt/ha wurde mit 19 565 t die höchste Menge seit 1991 gestochen.


Bei den Einlegegurken, Brandenburgs zweitwichtigster Gemüseart, reduzierte sich der Anbau um 48 ha auf rund 500 ha. Der Ertrag lag bei 642 dt/ha, im Vorjahr waren es noch 675 dt/ha. Möhren und Karotten wurden auf 258 ha angebaut und geerntet. Hier wurde mit 563 dt/ha der höchste Ertrag seit 1991 erzielt. Ausschlaggebend für die sehr gute Ernte waren die günstigen Witterungsbedingungen. 67 Brandenburger Betriebe produzierten Gemüse in Gewächshäusern. Deren Fläche umfasste 47 ha. Hier wurden insgesamt 14 867 t Gemüse geerntet. Das waren fast 2 460 t mehr als im Vorjahr. Die bestimmenden Gemüsearten waren Tomaten mit 29 ha sowie Paprika und Salatgurken mit je 6 ha Anbaufläche.


Der Brandenburger Gemüseanbau konzentriert sich insbesondere auf den Landkreis Potsdam-Mittelmark. Die Gemüseproduzenten dieser Region bewirtschaften mehr als 50 % der Gemüsefläche des Landes, so das Statistikamt.

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