Befragung zu Weizensorten und -krankheiten

26.06.2017

© Sandra Rajmis, Wolfgang Herklotz

Mit Klemmbrett und Fragebogen waren Agrarstudenten der Humboldt-Uni auf der diesjährigen BraLa unterwegs, um Landwirte zu befragen. Weitere Einsätze sind geplant.

Welche Winterweizensorten wurden in den Jahren 2015 und 2016 angebaut? Was beeinflusste vor allem die Entscheidung dafür?  Wie häufig wurden Fungizide eingesetzt? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt eines Forschungsprojektes, das Weizenanbausysteme anhand von Feldversuchen an fünf Standorten deutschlandweit sowie aus Sicht der Landwirte und Züchter mit Hilfe von Befragungen bewertet. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Einrichtungen, darunter die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Humboldt-Universität zu Berlin und das Julius Kühn-Institut (Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen), eng zusammen.

 

Bei der Befragung geht es insbesondere um Weizenkrankheiten, die durch pilzliche Schaderreger verursacht werden, erklärt Dr. Sandra Rajmis, Projektmitarbeiterin des Julius Kühn-Instituts. „Die Ergebnisse der Befragung sollen helfen zu verstehen, warum sich Landwirte für bestimmte Sorten und Pflanzenschutzstrategien im Weizen entscheiden. Wir wollen nicht Wissen abfragen, sondern Erfahrungen der Praxis zusammentragen.“  Wie Dr. Sandra Rajmis versichert, werden die Daten aus der Befragung einzig zu Forschungszwecken verwendet. „Sie werden vertraulich behandelt und in anonymisierter Form ausgewertet, so dass niemand Rückschlüsse auf die Person oder den Betrieb ziehen kann.“ Wer sich an der Befragung beteiligen möchte, findet den entsprechenden Fragebogen unter https://www.soscisurvey.de/awecos/. Ansprechpartnerin ist Dr. Sandra Rajmis Tel. (03 32 03) 4 82 89, sandra.rajmis@julius-kuehn.de. Weitere Informationen unter https://www.julius-kuehn.de

 

 

 


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