Beelitzer Spargel

23.03.2018

© Sabine Rübensaat

Brüssel. Mit Datum vom 15. März teilt die Europäische Generalkommission für Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung auf ihrer Homepage den offiziellen Abschluss eines Schutzverfahrens kulinarischer Art mit: Nach Spreewaldgurken, Lausitzer Leinöl, Spreewälder Meerrettich ist in Brandenburg nun auch Beelitzer Spargel nach g.g.A. geschützt. Die Abkürzung steht für „geschützte geografische Angabe“. EU-Rechtsverordnungen treten allerdings erst 20 Tage nach der Verkündung in Kraft. Bis Anfang April haben also Produzenten, Handel und Kontrolleure Zeit, sich auf die neue Rechtslage einzustellen. Damit geht ein lang gehegter Wunsch des engagierten Beelitzer Spargelvereins in Erfüllung, den das Brandenburger Agrarministerium seit 2016 gegenüber der EU-Kommission zu vertreten hatte.


Das für die geografische Angabe „Beelitzer Spargel“ zutreffende Territorium um-
fasst den Beelitzer Sander des Landkreises Potsdam-Mittelmark und Teile des Landkreises Teltow-Fläming. Zugleich ist das Siegel eine Anerkennung
für die Qualität dieses Produkts.

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