Bauernbund

21.02.2018

© Astrid Wiebe

Bauernbund-Präsident Marco Hintze (r.) und Ministerpräsident Dietmar Woidke.

Schönwalde-Glien. Anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums hat der Bauernbund Brandenburg seine Hauptversammlung im Gasthof Schwanenkrug in Schönwalde-Glien abgehalten. Als Gäste eingeladen waren Ministerpräsident Dietmar Woidke, die Fraktionsvorsitzenden Ingo Senftleben (CDU), Ralf Christoffers (Linke), Axel Vogel (Grüne) und der ­Agrarpolitische Sprecher Sven Schröder (AfD). Besonders gespannt waren die knapp 150 ­anwesenden der aktuell 451 Bauernbundmitglieder auf die Position der Landesregierung zur geplanten Reform der Agrarförderung der EU nach dem Brexit und zur Brandenburger Wolfsverordnung, die Anfang des Jahres in Kraft trat und nach Meinung des Bauernbundes völlig wirkungslos ist.

 


„Ich möchte hier nichts verharmlosen. Was wir unter strengen Auflagen tun dürfen, tun wir heute schon“, so Woidke. „Wir brauchen sichere Rahmenbedingungen, gerade im Hinblick auf die Weidetierhaltung, die nicht infrage gestellt werden darf. Wir müssen einen gemeinsamen Weg finden, der die Wolfspopulation in Brandenburg sichert, aber gleichzeitig den Landwirten ihre Arbeit ermöglicht.“ Auch wenn der Bauernbund und die Landesregierung nicht immer einer Meinung seien, schätze Dietmar Woidke die engagierte Verbandsarbeit, die einen wichtigen Beitrag leiste, um die Interessen der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes zur Stärkung der bäuerlichen Betriebe nach Potsdam, Berlin und nach Brüssel zu tragen. Eine Zusicherung gab der Ministerpräsident am Ende seiner Rede: „Die Agrarböden dürfen nicht zu Spekulationsobjekten verfallen. Deshalb werden wir weiter daran arbeiten, eine gute Regelung bei der Höfeordnung zu erreichen. Das kann ich Ihnen für die Landesregierung versprechen.“
 Astrid Wiebe


Mehr dazu in einer der nächsten Ausgaben unserer Zeitung.

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