Ambrosia: Mahd kann Ausbreitung eindämmen

18.08.2014

© FU Berlin

Ambrosia

Potsdam. Die aus Nordamerika stammende Pflanze Ambrosia breitet sich auch in Brandenburg immer weiter aus. Grundsätzlich ist der Flächeneigentümer für die Bekämpfung verantwortlich. Da bei Ambrosia wie auch bei anderen Allergenen eine Gesundheitsgefährdung  besteht, wurde 2009 ein Aktionsprogramm des Landes verabschiedet. Ziel ist eine Kontrolle und Reduzierung der Pflanze. Ein Arbeitskreis mit Vertretern aus verschiedenen Bereichen unter Federführung des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz begleitet die Umsetzung. Die Hauptbekämpfungsmethode besteht darin, das Gestrüpp auszureißen. Auch eine regelmäßige Mahd der Flächen kann die Ausbreitung nachhaltig eindämmen.

Je nach Witterung stehen die Ambrosiapflanzen  im Juli und August in Blüte. Die Pollen können schon in geringsten Mengen Allergien auslösen. Diese zeigen sich durch Symptome wie tränende Augen, Heuschnupfen, Kopfschmerzen oder Husten bis hin zum Asthma. Bei sensibilisierten Menschen kann eine Berührung auch zu Hautausschlägen oder Nesselsucht führen.

Die einjährige Pflanze vermehrt sich durch Samen, die im Boden bis über 40 Jahre keimfähig bleiben können. Bei der Bekämpfung der Beifuß-Ambrosie sind Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Die Pflanzen nicht mit bloßen Händen anfassen, sondern mit Handschuhen, weil die Pflanzen Kontaktallergien auslösen können. Da eine Verbreitung unter anderem über Winterstreufutter für Vögel erfolgt, könnte sie bereits an Vogelfütterungsplätzen in dem einen oder anderen Garten als neue „exotische“ Pflanze aufgetaucht sein.

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