Agrarförderung für Antragsjahr 2018

19.02.2018

© Sabine Rübensaat

Potsdam. Ab dem Antragsjahr 2018 gilt bundesweit die Verpflichtung zur geobasierten Antragstellung (geo-spatial aid application, kurz GSAA). Das bedeutet, dass alle landwirtschaftlichen Parzellen digital erfasst werden müssen. Dazu gehören auch die ökologischen Vorrangflächen und Cross-Compliance-relevante Landschaftselemente (CC-LEs). In Bezug auf die geobasierte Antragstellung ergeben sich für Antragsteller aus Brandenburg und Berlin keine Änderungen, wenn sie ausschließlich Flächen in Brandenburg und Berlin bewirtschaften.


Wie das Agrarministerium weiter mitteilt, muss der Sammelantrag auf Agrarförderung für Antragsteller mit Betriebssitz in Brandenburg und Berlin im Antragssystem von Brandenburg und Berlin gestellt werden (https://www.agrarantrag-bb.de/).

 

Grundsätzlich gilt: Alle landwirtschaftlich genutzten Flächen sind in dem Bundesland grafisch einzuzeichnen, in dem diese gelegen sind. Die in Brandenburg und Berlin gelegenen Flächen müssen im Antragssystem von Brandenburg und Berlin digital eingezeichnet werden, unabhängig davon, ob der Betriebssitz des Antragstellers in Brandenburg und Berlin oder in einem anderen Bundesland liegt. Sofern Vorjahresdaten vorliegen, werden diese vorgetragen und können zur Antragstellung 2018 übernommen oder bearbeitet werden.


Eine Übersicht sowie Informationen zu den Antragssystemen in Deutschland erhalten Antragsteller unter https://www.zi-daten.de/gsaa-adress.html. 

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