25 Jahre Landesbauernverband

29.06.2016

© Wolfgang Herklotz

Die Ehrennadel des Landesbauernverbandes wurde an Sylvia Großkopf und Erhard Lücke vergeben. Zu den Gratulanten gehörten Jörg Vogelsänger, Joachim Rukwied und Henrik Wendorff (v. l.).

Die Landwirtschaft braucht Verlässlichkeit. Das hat der Landesbauernverband Brandenburg in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten eingefordert und wird das auch künftig tun. „Wir legen weiterhin den Finger in die Wunde und pochen auf Sachverstand“, betonte Präsident Henrik Wendorff auf der Festveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen des Landesbauernverbandes am Montag dieser Woche in der Heimvolkshochschule am Seddiner See. Er konnte dazu rund 200 Mitglieder und Gäste begrüßen.


Wendorff machte deutlich, welche Herausforderungen in den Jahren nach der Verbandsgründung am 22. Februar in Kyritz zu zu bewältigen waren. „Wir haben uns entschieden, die Interessen von allen Betrieben zu vertreten, ob groß oder klein, ob juristisches Unternehmen oder Einzelbetrieb im Nebenerwerb, ob Tierhalter oder Ackerbauer.“ Dazu galt es so manche Zerreißprobe zu bestehen und so manche Krise zu managen. Ruhe und Müßiggang habe es nie gegeben, betonte der Präsident. „Wir hatten aber wohl auch noch nie einen solchen Glaubenskrieg um die Landwirtschaft wie jetzt!“


Wie gehe es nun weiter mit der Landwirtschaft in Brandenburg, fragte Wendorff. „Wollen wir Tierhaltung? Wollen wir Betriebe, die in den Händen von ortsansässigen Landwirten sind? Wollen wir Arbeitsplätze hier im ländlichen Raum, ja wollen wir überhaupt Lebensmittel aus Brandenburg und eine flächendeckende Landwirtschaft? Ich sage ja und nochmals ja: Wir wollen!“


Die Leistungen der berufsständischen Interessenvertretung im Land würdigte Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger, der Grüße von Ministerpräsident Dietmar Woidke überbrachte. Wie Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, betonte, hat ein Bundesland wie Brandenburg nur eine Zukunft, wenn es über eine starke, innovative Landwirtschaft mit einer effizienten Tierhaltung verfügt. Sehr persönliche Erinnerungen vermittelte LBV-Ehrenpräsident Heinz-Dieter Nieschke, der von 1991 an zwölf Jahre an der Spitze des Verbandes stand. Grußworte überbrachten Landfrauenvorsitzende Jutta Quoos, Landtagspräsident a. D. Gunter Fritsch, der langjährige Dekan der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Uni, Prof. Ernst Lindemann, und der DBV-Generalsekretär a. D., Dr. Helmut Born.



 

Aufmerksam verfolgte auch LBV-Ehrenpräsident Udo Folgart (Mitte) die Veranstaltung.
Fotos: Wolfgang Herklotz

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