22. Meistertag in Götz

11.12.2014

© Wolfgang Herklotz

Mit Bravour absolvierten Viola Steinfatt, Michel Schulz, Martin Giese und Jonat Jüpner ihre Meisterausbildung. Zu den Gratulanten gehörten Hanka Mittelstädt (l.) vom Landesbauernverband und Agrarminister Jörg Vogelsänger.

Drei Dinge zeichnen einen guten Meister aus: Wissen, Können und Wollen. Darauf verwies Dr. Ramona Rügen, Referatsleiter Berufliche Bildung beim Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung,  zum Auftakt des  22. Meistertages am 5. Dezember im Zentrum für Gewerbeförderung in Götz. Traditionell erhalten hier die Absolventen der Meisterausbildung in den Grünen Berufen ihre Urkunden. In diesem Jahr waren es 64 Frauen und Männer, die ihre Prüfungen erfolgreich abgeschlossen haben, was einem Anteil von 72 % entspricht. Die jungen Meister, hauptsächlich aus den Bereichen Land- beziehungsweise Pferde- und Forstwirtschaft, kommen nicht nur aus Brandenburg und Berlin, sondern auch aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern sowie Bayern und Hamburg.

Zu den Gratulanten gehörte Jörg Vogelsänger, Minister für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft. „Mit den bestandenen Prüfungsverfahren haben Sie bewiesen, dass Sie in der Lage sind, die Aufgaben einer Fach- und Führungskraft wahrzunehmen sowie auf sich ändernde Anforderungen und Rahmenbedingungen zu reagieren.“ Mit dem Titel, so Vogelsänger weiter, haben die Meister auch die fachliche Eignung eines Ausbilders im jeweiligen Beruf erworben. „Ich weiß, dass die Meisterausbildung keine einfache Zeit ist, weil die Teilnehmer parallel dazu ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen müssen.“

Gemeinsam mit den Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse  übergab Vogelsänger die Urkunden. Zuvor ehrte er gemeinsam mit Hanka Mittelstädt  vom Landesbauernverband die besten  Auszubildenden 2014 in den anerkannten Ausbildungsberufen Landwirt/Landwirtin  und Tierwirt/Tierwirtin. Ausgezeichnet wurden Franziska Ball, Tim Frädrich, Ludwig Roth, Christoph Schwekendiek, Nadine Vogel und Michael Schade. Sie erhielten ebenso ein Halbjahresabonnement der BauernZeitung wie die besten Meister. Geehrt wurden Viola Steinfatt, Milchwirtschaftliche Labormeisterin aus Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern, Landwirtschaftsmeister Jonat Jüpner  aus Leuenberg, Brandenburg, sowie die Forstwirtschaftsmeister Martin Giese aus Untergöhren, Mecklenburg-Vorpommern, und Michel Schulz aus Jerischke, Brandenburg.   

„Das Fundament ist gelegt. Jetzt kommt es darauf an, das Gebäude in der täglichen Arbeit zu vollenden“, betonte Hanka Mittelstädt. Sie machte deutlich, dass Brandenburgs Landwirtschaft gut ausgebildete Fachkräfte brauche. „Deshalb helfen Sie anderen so, wie Ihnen geholfen wurde“, appellierte Mittelstädt an die Meister.

Die Veranstaltung  in Götz wurde zugleich genutzt, um den Prüfungsausschüssen zu danken und die engagierten Prüfer Dieter Kirchner, Jürgen Mittelstädt und Bernhard Kalies zu verabschieden. Ein weiterer Höhepunkt war die Übergabe der Goldenen Meisterurkunden an  Günter Koch, Arno Brohsin und Norbert Wosch. Sie hatten vor 50 Jahren ihre Ausbildung als Meister im Gartenbau beendet und sind immer noch  im Beruf aktiv.

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