20. Meistertag in Götz

13.12.2012

 

 

Wir brauchen Sie. Bleiben Sie hier in unserem Land!“ Die Botschaft, die Agrarstaatssekretär Rainer Bretschneider am Freitag vergangener Woche in Götz übermittelte, hätte nicht deutlicher sein können. Anlässlich des 20. Meistertags würdigte er die Leistungen der erfolgreichen Absolventen der diesjährigen Qualifizierung, aber auch der Ausbildung in den grünen Berufen.


Wie Bretschneider betonte, stellt das hohe Prüfungsniveau sicher, dass die frisch gebackenen Meister die an sie gestellten Erwartungen als Fach- und Führungskraft in ihren Betrieben erfüllen. Zugleich werde aber auch Sozialkompetenz erwartet. „Die Meisterprüfungen sind gleichzeitig ein Erfolg für die Ausbildungsbetriebe und die Ausbilder, die mit ihrer engagierten Arbeit unverzichtbarer Bestandteil der Prüfungsverfahren sind.“ Über 700 Frauen und Männer unterstützen ehrenamtlich landesweit die Meisterausbildung.


Überreicht wurden in Götz die Urkunden an 44 Landwirtschaftsmeister, zehn Pferdewirtschaftsmeister, neun Gärtnermeister und drei Hauswirtschaftsmeister sowie einen Fischwirtschaftsmeister. Die besten Ergebnisse erzielten die Landwirtschaftsmeister Benjamin Meise aus Fürstenwalde und René Schulz aus Friedland, die ihre Qualifizierung im Zentrum für Erwachsenenbildung und Medien der Landwirtschaftsschule Seelow absolviert hatten. Sie erhielten ein Jahresabonnement des Bauernverlages. Mit diesem wurden ebenso die besten Prüflinge im Ausbildungsberuf Landwirt/in beziehungsweise Tierwirt/in geehrt. Sehr gute Ergebnisse erzielt hatten Sarah Geißler, Ökohof Kuhhorst gGmbH, und Julia Bar-Tal, Landwirtschaftsschule Seelow, sowie Anabell Poremski, Agrargenossenschaft Goldene Ähre Giesendorf eG, und Claudia Bembennek, Herrmann & Förster GbR Herdbuchzuchtbetrieb Gramzow.


„Das Fundament ist gelegt, das Gebäude müssen Sie durch Ihre tägliche Arbeit vollenden.“ Dies gab Sven Deter, Vorstandsmitglied des Landesbauernverbandes und Rinderzüchter aus Ostrpignitz-Ruppin, den jungen Leuten mit auf den Weg. Sie hätten guten Grund, auf ihren Beruf stolz zu sein. Denn der sei so vielfältig und abwechslungsreich wie kein anderer. „Und Sie produzieren etwas, auf das niemand verzichten kann, nämlich Nahrungsmittel.“ BZ


 

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