1. Oderbruch-Futtererntetag



Welche Qualität hat der frisch gemähte Futterroggen? Davon konnten sich die rund 130 Teilnehmer des 1. Oderbruch-Futtererntetages an Ort und Stelle überzeugen. Bei überwiegend sonnigem Wetter trafen sie sich am 7. Mai in Wollenberg bei Bad Freienwalde. Ausgerichtet wurde diese Veranstaltung von der Kverneland Group, Deutz-Fahr und der ESB Agrartechnik GbR aus Bad Freienwalde. Die Demonstrationsfläche stellte die Agrargenossenschaft Höhe eG in Steinbeck zur Verfügung.

 

 

Reges Interesse an den Vorführungen zeigten neben hiesigen Landwirten

auch Berufskollegen aus Polen. In dieser Reihenfolge (oben) gingen

die Maschinen an den Start zur Ernte des Futterroggens. Fotos: Peter Paul


Ein Showtruck mit großer Leinwand gab den Besuchern wichtige Informationen zu Verfahren und den im Feld eingesetzten Maschinen. Gebietsverkaufsleiter Bernd Stark und Produktmanager Andreas Kaczmarczyk der Kverneland Group sorgten für nähere Informationen und erläuterten wichtige Details, so zur ISO-Bus-Tauglichkeit einiger Maschinen. Zum Einsatz kamen Zugmaschinen der Marke Deutz-Fahr. Produktmanager Josef Reiter stellte die Neuigkeiten der 7er Reihe vor.

 

Nach dieser Einführung kam zunächst das Mähwerk Extra 690 T BX von Vicon im Front- und Heckanbau mit einer Gesamtarbeitsbreite von neun Metern zum Einsatz. Bei dieser Variante kann auch ein mittiger Mähgutfluss mittels Schwadverlegeband gewählt werden. Bernd Stark zufolge entsteht ein gutes Schnittbild bei hoher Geschwindigkeit und dem Dreiklingensystem. Sofort überzeugten sich die Zuschauer am Futterroggen von der Qualität der Maschine und der Arbeit des Schlegelaufbereiters. Wichtig: Das Welkgut muss gut angeschlagen sein, um den Prozess zu beschleunigen.

 

Danach folgte ein neun Meter Vicon-Wender Fanex 903 C, und schließlich wurde das Mähgut mit einem 15 m Taarup-Schwader 95150 C mittels vier Kreisel für den Pressvorgang vorbereitet. Gepresst wurde der Futterroggen mit der variablen Presse RV 4220 von Vicon auf eine Größe von 1,20 m im Durchmesser. Die Größe ist bei dieser Maschine von 0,80 bis 2 m individuell für jeden Gebrauch einstellbar. Das Ernteprodukt wurde vom Kverneland-Wickler 7730 M eingesammelt und vor den Augen der Besucher in Folie eingewickelt. In der Praxis sind drei Wicklungen ausreichend.

 

Im Zusammenhang mit den Forderungen aus der Gülleverordnung wurde auf den Eurojet von Veenhuis hingewiesen. Dieses Produkt wird auch in Partnerschaft mit Kverneland in Deutschland vertrieben und erfüllt die gesetzlichen Forderungen zur Minderung von Verlusten beim Ausbringen des flüssigen Düngers in Wurzelnähe.

 

Auf diesem ersten Feldtag waren außer heimischen auch polnische Besucher vertreten. Die Veranstaltung kann als fruchtbarer Beginn für Vertrieb und Landwirtschaft in der Oderbruchregion angesehen werden.

Peter Paul

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