LSV Dinkel: Im Spelz gedrillt und geerntet

Ergebnisse der Landessortenversuche 2019/20 mit Dinkel für den Ökolandbau / Hinweise zur Fruchtart und Anbaubesonderheiten / Neue Züchtungen erweitern das Angebot an verfügbaren Sorten

Von Ines Schwabe (TLLLR)
und Dr. Wolfgang Karalus (LfULG)

Seit etwa zehn bis fünfzehn Jahren ist Dinkel auch in Mitteldeutschland auf dem Vormarsch. Seine Anbaufläche liegt in Thüringen 2019/20 bei fast 6.000 ha, circa 2.000 ha davon ökologisch erzeugt. Dinkel zählt damit im ökologischen Anbau neben Weizen zur wichtigsten Wintergetreideart. Der größte Anteil steht auf Verwitterungsstandorten, zum Teil auch in Gebirgslagen. Ein Anbau bis 900 m Höhenlage ist vertretbar. Natürlich ist auch ein Anbau auf besseren Böden möglich.

Dinkel passt aufgrund seiner Anspruchslosigkeit sehr gut in den ökologischen Anbau. Er benötigt weniger Stickstoff und verfügt im Vergleich zum Winterweizen gleichzeitig über ein hohes Stickstoffaneignungsvermögen. Er erreicht dennoch gute bis sehr gute Rohproteingehalte und -qualitäten. Die Übersichtstabellen zu den Landessortenversuchen mit Dinkel für den Ökolandbau können Sie sich hier genauer ansehen oder herunterladen.





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