Auswinterungen hielten sich in Grenzen

19.6.2012

 
Foto: Steffi Rohland
 
Halle. Die Verluste durch Auswinterung sind bei den Winterkulturen in Sachsen-Anhalt überschaubar geblieben. Sie betrugen im Landesdurchschnitt beim Winterweizen 2,1 %, bei der Wintergerste 1,1 % und beim Winterraps 0,8 %. Regional und örtlich waren die Auswirkungen der strengen Frostperiode Anfang Februar allerdings zum Teil beträchtlich, vor allem dort, wo eine schützende Schneedecke fehlte. Größere Schäden wurden hauptsächlich beim Winterweizen im Norden des Landes, im nordwestlichen Teil des Landkreises Harz, in der Börde und im Osten Sachsen-Anhalts verursacht.
 
Das geht aus den Meldungen einer allerdings nur vergleichsweise begrenzten Zahl von Landwirtschaftsbetrieben an das Statistische Landesamt über die Herbst- und Frühjahrsaussaaten hervor. Wie das Amt mitteilte, schätzte die Mehrzahl der Betriebe ferner die Winterfeuchtigkeit im Boden wie auch die Niederschläge in den Monaten März und April als zu gering ein.

BauZ

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