Afrikanische Schweinepest

Landwirte und Behörden sind alarmiert: Nach mehreren Funden von mit ASP infizierten Wildschweinkadavern in Polen ist die Sorge groß, dass die Tierseuche auch heimische Nutztierbestände befällt.

Ausgabe 3/2021
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Ein erster Vorgeschmack auf das aktuelle Heft.

 

Der Entwurf zur TA Luft stellt Tierwohl und Ökonomie infrage

Die Bundesregierung veröffentlichte im Dezember die „Neufassung der Ersten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Bundesimmissionsschutzgesetz“ – besser bekannt als „Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft“ (TA Luft). Die neue Vorschrift wird viele Landwirte kalt erwischen, urteilt der Verband unabhängiger Sachverständiger im Agrar-Umweltbereich. Exklusiv für die Bauernzeitung erläutert er seine Kritik auf den Seiten 8 und 9.

Aktuelle Trends bei der Bodenbearbeitungstechnik

Bevor das Saatgut in den Boden eingebracht werden kann, wird dieser fast immer bearbeitet. Dafür kamen und kommen Pflug, Grubber & Co. wieder zum Einsatz, um für die Winterfurche und Saatbettbereitung zu sorgen. Eine DLG-Umfrage zeigt, wohin der Trend bei der Bodenbearbeitungstechnik geht und worauf Praktiker besonderen Wert legen (Seiten 28 bis 30).

Pappkartons aus Silphie

Rund 20 km nördlich des Bodensees erprobt man mit Unterstützung der Universität Hohenheim im oberschwäbischen Energiepark Hahnennest die Aufbereitung von Pflanzenfasern für die Papier- und Pappeherstellung. Ziel ist die stoffliche und energetische Nutzung der Rohstoffe. Für die Biogasbranche könnte das ein Post-EEG-Modell sein (Seiten 34 und 35).

Bezahlter Ausstieg aus der Schweinehaltung

Ferkelerzeuger und Schweinemäster stehen im Mittelpunkt der Diskussion um Tier- und Umweltschutz. Neben der Förderung des Umbaus von Ställen kann die bezahlte Stilllegung eine Alternative sein. Eine Umfrage zeigt, dass deutsche Landwirte großes Interesse an dieser Möglichkeit hätten. Lesen Sie dazu die Seiten 40 bis 42.

Wüstenschiffe im Vogtland

Bei Thomas Hörl im sächsischen Mühltroff können die Tierarten gar nicht ausgefallen genug sein. Der Landwirt darf neben Kamelen und Lamas als einer von wenigen auch Zebras halten. Wir berichten auf den Seiten 50 und 51.

Von scharf bis giftig